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Wie gelingt Zusammenhalt zu Weihnachten in diesem Jahr, Sebastian Feydt?

24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein bisschen wehmütig sind wir ja schon, meine Kollegin Julia Grass und ich. 24 (meist) gute Tage lang haben wir Sie mit einem Gruß in den Morgen geschickt. Mal persönlich, mal lustig, mal ernsthaft… Uns hat es viel Spaß gemacht und jede Reaktion auf unsere Adventsgrüße (ob per Mail oder als Like) war uns eine große Freude. Danke für Ihre Treue.
Heute ist der 24. “gute Tag” und damit der letzte des diesjährigen Adventsletters. Und der hat es nochmal in sich, liebe Leserinnen und liebe Leser. Leipzigs Superintendent Sebastian Feydt legt Ihnen die Aktion der Leipziger Kirchen und der LVZ heute Abend ans Herz. Ganz Leipzig soll “Stille Nacht” singen - egal, wo man gerade ist. Schauen Sie in unseren Livestream am Abend auf LVZ.de und schalten Sie sich via Zoom gern dazu. Auf diese Weise werden wir zu diesem Abstands-Fest auf eine einzigartige Weise zusammenrücken.
Zusammengerückt sind die LVZ-Leser auch an anderen Stellen während dieser Adventszeit. An unserer Aktion “Briefe gegen die Einsamkeit” an Senioren haben sich hunderte Familien beteiligt und Briefe, Bilder und Basteleien eingeschickt. Die ersten Kisten sind in Alten- und Pflegeheimen in ganz Sachsen bereits verteilt worden und sorgen in diesen schweren Zeiten für Glücksmomente bei den Senioren, die derzeit keinen Besuch empfangen sollen. Die Aktion läuft den ganzen Lockdown über - sie können sich also noch gern beteiligen.
Und bei unserer LVZ-Spendenaktion “Ein Licht im Advent” ist trotz wirtschaftlich unsicherer Zeiten eine Rekordsumme zusammengekommen. Auch in diesem Newsletter sagen wir dafür “Danke” und zeigen Ihnen, wohin Ihre Spenden im einzelnen für ein Licht an diesem Heiligabend sorgen werden.
Viel Spaß beim Lesen an diesem besonderen Tag in dieser besonderen Zeit. Singen Sie heute Abend mit uns und machen Sie sich - auf welche Weise auch immer - eine schöne Zeit, oder wie man auch sagen könnte
Froh Lock(et)down!
Herzlich, Ihre Julia Grass und Ihr Thomas Lieb
P.S. Schade wäre es, wenn Sie ein Jahr lang auf uns warten müssten, deshalb möchte wir Ihnen hier noch andere Newsletter der LVZ ans Herz legen. So versendet unser Familien-Team jeden Donnerstag Geschichten, Neuigkeiten und Tipps rund ums Familienleben. Und wer grundsätzlich gern informiert bleiben möchte über alles, was Leipzig bewegt, dem empfehlen wir unser tägliches Leipzig Update - direkt aus unserem Newsroom in Ihr E-Mail-Postfach.
Zu guter letzt, liebe Leserinnen und Leser, freuen wir uns natürlich, wenn Sie sich für ein LVZ+-Abonnement entscheiden. Damit können Sie alle Inhalte auf lvz.de lesen. Aktuell bieten wir Ihnen zu Weihnachten 3 Monate zum Preis von einem an. Hier geht’s zum Angebot.
Wie gelingt Zusammenhalt zu Weihnachten in diesem Jahr, Sebastian Feydt?

Superintendent Sebastian Feydt. Foto: André Kempner
Superintendent Sebastian Feydt. Foto: André Kempner
Weihnachten ist für viele das schönste Fest im Jahr. Vielleicht gerade, weil zu Weihnachten nicht alles perfekt ist. War es ja einst im Stall von Bethlehem auch nicht. Was aber seit dieser besonderen Geburt feststeht: Alle, die sich davon haben berühren lassen, waren danach nicht mehr die alten.
Sie waren wie verwandelt, ganz neu orientiert in ihrem Leben. 
Warum wird es uns warm ums Herz, wenn wir ein neugeborenes Kind sehen? Weil da neues Leben in die Welt kommt. Weihnachten ist das Fest, das uns dieses neue Leben sehen lässt. 
Und das ist es doch, was wir heute so dringend suchen: Ein neues Leben zu gewinnen, dem Leben trauen zu können, zuversichtlich zu bleiben. Trotz der widrigen Umständen. Auch wenn es eine dunkle Zeit gerade ist. 
Auch wenn keine große Menge jubelnd zusammen kommen darf, sondern nur ein paar wenige. Wie Weihnachten eben. Drei Personen waren sie an der Krippe. Dazu ein paar Hirten. Erst später kamen noch drei Weise. Aber von dieser kleinen Schar strahlte so viel aus: Wärme und Liebe, Menschlichkeit. Und die Aufmerksamkeit für diejenigen, die auch noch da sind: in der Nachbarschaft, in der Stadt und in der Welt. 
Zusammenhalt ist etwas ganz Weihnachtliches. Er lässt sich stärken, auch wenn ich gerade allein bin. Ich kann die Nachbarn einmal anrufen. Als Paar, als Freunde können wir uns auf den Weg machen und an den Feiertagen in einem Pflegeheim Hilfe anbieten. Oder vor dem Haus Musik machen, singen.  
Dazu laden die Kirche in der Stadt Sie heute ein: Punkt 18.08 Uhr, nach dem Geläut aller Kirchenglocken und dem Lesen der Weihnachtsgeschichte das vertraute Lied: Stille Nacht, heilige Nacht… anzustimmen. Ganz gleich wo Sie gerade sind. Ob zu Hause am Weihnachtsbaum, oder auf dem Balkon, auf der Straße, im Dienst. Halten Sie einen Moment inne! Halten Sie Abstand, ja! Aber bleiben Sie nicht bei sich stehen! Wir sind gemeinsam viele, die wir auch in dieser schwierigen Zeit einander beistehen und uns helfen. Das ist für mich in diesem Jahr die Botschaft von Weihnachten. Dem neuen Leben Raum zu geben und das Leben schützen. Zusammen zu halten! 
In großem Vertrauen, Gottvertrauen. Keine Angst zu haben. „Fürchtet Euch nicht!“
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
LVZ-Spendenaktion "Licht im Advent" endet mit Rekordsumme

Grafik: Patrick Moye
Grafik: Patrick Moye
Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Zukunftssorgen haben mehr als 6000 Leser über 266 000 Euro für die LVZ-Spendenaktion gestiftet. Im fünften Jahr der Aktion ist das ein neuer Rekord.
„Dafür sagen wir allen Spendern ganz herzlichen Dank. Sie haben mit ihren großen und kleinen Geldbeträgen dafür gesorgt, dass ein Licht im Advent bei unseren Hilfsempfängern wirklich leuchten kann“, sagt LVZ-Chefredakteurin Hannah Suppa.
In Leipzig freut sich das Projekt „Wunderfinder“ der Stiftung Bürger für Leipzig über eine Spendensumme von fast 83 000 Euro. „Das ist sagenhaft, das hätten wir nie für möglich gehalten. Ein riesiges Dankeschön an alle Spender“, sagt Projektleiterin Trendela Braun. Die „Wunderfinder“, die erwachsene Paten für Kinder aus schwierigen Verhältnissen vermitteln, können nun ein Herzensprojekt angehen: Im nächsten Jahr soll es eine Vivaldi-Tanzperformance geben. Dazu ist ein Workshop für etwa 40 Kinder geplant und ein großer Open-Air-Auftritt im Sommer.
Zu Herzen ging vielen Lesern auch das Schicksal des Waisenjungen Max in Grimma. Der 13-jährige Junge hatte zu Jahresbeginn bei einem tödlichen Wohnungsbrand seine Mutter und seine beiden Geschwister verloren. Max, der seitdem bei seinen Großeltern lebt, hat einen großen Traum: Eine richtige Reise im neuen Jahr. Dieser Wunsch kann dank der enormen Hilfsbereitschaft der LVZ-Leser zumindest finanziell erfüllt werden. Und mehr noch: Das Spendenaufkommen war so groß, dass mit Unterstützung des Vereins Meta ein Treuhandkonto für den Jungen angelegt werden konnte. Die Spendengelder sollen Max auf seinem Weg in ein selbstständiges Leben helfen.
Überwältigt ist man auch beim Verein Bärenherz: Für die wichtige Arbeit im Kinderhospiz Markkleeberg kamen fast 79 000 Euro zusammen. „Es ist unglaublich! Wir sind sehr gerührt“, sagt Bärenherz-Geschäftsführerin Ulrike Herkner. Dankbar reagierten auch die anderen Spendenempfänger in der Region Leipzig. So in Rackwitz, wo dem kranken fünfjährigen Liam ebenfalls ein Urlaubswunsch erfüllt werden kann. Die Wohngruppe Meuselwitz freut sich auf eine neue Tischtennis-Ausstattung, das Döbelner Suchthilfeprojekt „Zwischenstopp“ über einen kräftigen Zuschuss für den neuen Kleinbus. Und in Oschatz kann die Verkehrswacht nun weitaus mehr Kindern als bisher die Fahrradausbildung ermöglichen.
Wir öffnen... Türchen 24 im LVZ-Adventskalender

Da kann Weihnachten ja kommen. Hinterm 24. Türchen des LVZ-Weihnachtskalenders verlosen wir heute den Hauptgewinn unserer Aktion. Einen Profigrill “Napoleon Rogue XT” im Wert von 999 Euro.
Abbildung ähnlich.
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Kreativ zu Weihnachten

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Adventskalender der Kirchen

Das 24. Türchen des Adventskalenders der Leipziger Kirchen führt Sie - nach einem kleinen Umweg nach weit oben - direkt zur Aktion “Ganz Leipzig singt Stille Nacht” am heutigen Heiligabend. Vorher nehmen Sie Pfarrer Bernhard Stief (St. Nikolai) und Propst Gregor Giele (St. Trinitatis) mit in die Glockentürme der Nikolai- und der Propsteikirche.
24: St. Trinitatis und St. Nikolai
24: St. Trinitatis und St. Nikolai
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