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Wie bleibt man im Home Office adrett, Silke Wagler?

24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
“Wer Jogginghose trägt, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren” - eins der berühmtesten Zitate des 2019 verstorbenen Karl Lagerfeld. Der Designer bekommt nun nicht mit, wie eine ganze Nation ihre Würde verliert - im Home Office. In Jogginghose. Ist sie der Anfang vom Ende? Was in normalen Zeiten das Schöne am Home Office ist - kurz vorm ersten Termin aus dem Bett zu purzeln oder im Pyjama eine Stunde am Morgen E-Mails zu bearbeiten - das wird in durch die Pandemie erzwungenen Home-Office-Wochen zur Falle.
Schnell ist’s passiert, da hat man auf einmal zwei Tage am Stück nicht geduscht. Das Gefühl von engen Jeans auf der Haut kennt man nach einer Woche schon gar nicht mehr und wohin um Himmels Willen ist eigentlich der BH verschwunden…?!
Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich gestehe: Als Single im Corona-Home-Office stand ich im April mehr als einmal kurz vor der Verwahrlosung. Für wen soll man auch das schicke Blüschen anziehen, für wen Make-Up auftragen? Die Leipziger Designerin Silke Wagler hat darauf eine klare Antwort: Für sich selbst. Diese Erkenntnis traf mich. Denn ich kleide mich zwar gern, wie ich mich fühle, aber ich fühle mich eben immer ein bisschen so, wie ich mich kleide. Deshalb hilft mir auch so etwas simples wie roter Lippenstift gegen den Corona-Blues. Auch zuhause - auch für mich allein.
Nur aus der Jogginghose kriegt man mich im Home Office nicht raus. Aber, liebe Freunde der Jogginghose, 2020 ist das Jahr, in dem geschieht, was wir uns nie ausgemalt hätten - im negativen, aber eben auch im positiven. Und so wurde 2020 tatsächlich auch der Jogginghose, diesem wunderbaren Kleidungsstück, Gnade zuteil. Was sage ich - es wurde sogar in den Olymp der Modewelt befördert. Im April nämlich, als vielleicht die einzige Person, die Karl Lagerfeld übertrumpfen kann, in eben diesem Kleidungsstück posierte: Niemand geringeres als die Chefin der wohl berühmtesten Modezeitschrift der Welt, der Vogue - Anna Wintour.
Lassen Sie’s doch mal gemütlich angehen,
Cheers. Ihre Julia Grass (j.grass@lvz.de)
Wie bleibt man im Home Office adrett, Silke Wagler?

Foto: Regina Katzer
Foto: Regina Katzer
Auch im Homeoffice gilt die Grundregel für die Kleidung: Immer mit Achtung und Wertschätzung für sich selber und den anderen gegenüber. Jeder sollte es als Motivation sehen, sich an in den eigenen vier Wänden gut zu kleiden, um mit einer gewissen Körperhaltung die anstehenden Aufgaben erledigen zu können.
Es macht schon einen Unterschied, ob man mit Hausschlappen oder ordentlichen Schuhen an einer Videokonferenz mit den Kollegen teilnimmt.
Ganz wichtig ist es auch, dem Corona-Blues keine Chance zu lassen und zu kraftvollen Farben zu greifen. Holen Sie ruhig ihre besten Sachen aus dem Schrank. Mein absoluter Gute-Laune-Garant ist eine blutorange-farbige Strickjacke. Oder ziehen Sie sich auch mal um – beispielsweise zum Mittagessen. Kochen Sie sich was Schönes, ob mit dem Partner oder nur für sich allein. Und je nachdem wer morgens als erstes aufsteht, für den habe ich noch einen Tipp aus meinem Atelier – einen Hausmantel, einen „Hygge-Coat“, in kräftigen Farben und innen ganz kuschelig. So kann jeder Homeoffice-Tag beginnen.
Wir öffnen... Türchen 5 im LVZ-Adventskalender

Foto: André Kempner
Foto: André Kempner
Auch wenn derzeit aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Kinos im Land geschlossen sind, geben wir die Hoffnung nicht auf - darauf dass wir 2021 wieder die neusten Blockbuster und Hollywood-Schinken auf der ganz großen Leinwand genießen können. Mit Popcorn, Softdrink, Nachos und allem, was dazugehört. Deshalb verlosen wir heute 3x2 Gutscheine für das Cinestar Leipzig, inklusive Snacks und Getränke.
Ein Licht für den Verein „Zwischenstopp“ in Bockelwitz

Probesitzen im noch fehlenden Kleinbus mit Ergotherapeut Michael Köste (l.u.). Foto: Sven Bartsch
Probesitzen im noch fehlenden Kleinbus mit Ergotherapeut Michael Köste (l.u.). Foto: Sven Bartsch
Ein Vater fragt seinen Sohn, was er sich zu Weihnachten wünscht. Der Junge antwortet: „Ich wünsche mir, dass du immer so bleibst, wie du jetzt bist.“ 
Der Vater bewältigt im Verein „Zwischenstopp“ in Bockelwitz eine Abhängigkeit. Wie viele andere Männer auch, die alle eine Geschichte haben, die mit Alkohol und Drogen zu tun hat und die oft zutiefst bewegt, weil sie Familien schwer belastet. Durch sehr frühen Kontakt mit Drogen stehen oft ausgewachsene Männer vor ihm, die im Kopf auf Teenagerniveau geblieben sind. Dazu hilflose Eltern, die nicht weiter wissen, aber ihr erwachsenes Kind auch nicht aufgeben wollen. Doch im „Zwischenstopp“ geht es nicht um Mitleid, sondern um Auswege aus der Sucht in ein neues Leben ohne Drogen und Alkohol. Die Männer kommen aus dem qualifizierten Entzug im Krankenhaus Hochweitzschen. In den drei Wochen dort haben sie sich entschieden, dass sie dieses suchtbestimmte Leben hinter sich lassen wollen. Es ist ein langer Weg.
Der „Zwischenstopp“ ist eine Auffangstation auf dem Weg zu einer Langzeittherapie. Für seine Vereinsarbeit braucht „Zwischenstopp“ dringend einen Kleinbus, der mehr Flexibilität in der Gruppenarbeit bieten würde. Da der Hof in der ländlichen Abgeschiedenheit liegt, ist er mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar. 
Bis zum 13. Dezember können Sie, liebe Leser, noch spenden. 
Hier können Sie alles Wichtige rund um die einzelnen Spendenprojekte nachlesen. Morgen geben wir Ihnen eine Ahnung davon, wie wichtig die Arbeit der Verkehrswacht Oschatz ist, die Kindern helfen, sicher durch den Verkehr zu kommen.
Kreativ durch den Advent

Dekotipp: Ungewöhnliche Ideen mit Weihnachtssternen
Ein Geschenk zum Wegnaschen: So macht man Mozartkugeln selbst
Glutenfrei backen: Mit Mandeln, Hafer oder Kichererbsen – eine Weihnachtsbäckerei ohne Gluten
Das Weihnachts-Abc: E wie... Erzgebirge

Foto: Jan Woitas/dpa
Foto: Jan Woitas/dpa
Weihnachten und das Erzgebirge sind eng miteinander verbunden. Jahrhunderte lang hat der Bergbau die Region geprägt und zahlreiche Traditionen mit sich gebracht. Heute sind diese Traditionen vor allem auch bei Touristen beliebt. Weit über Sachsen, ja gar weit über Deutschland hinaus bekannt ist das Erzgebirge vor allem für seinen Weihnachtsschmuck und seine Volkskunst. Dazu zählen Räuchermännchen und die berühmten Schwibbögen und Weihnachtspyramiden.
Der virtuelle Adventskalender der Leipziger Kirchen

Hinter dem fünften Türchen des virtuellen Adventskalenders der Leipziger Kirchen verbirgt sich ein vielfältiges Video der Baptisten-Gemeinde in der Südvorstadt. Eine kleine Weihnachtsgeschichte aus Lego-Figuren, eine virtuelle Ansprache und ein musikalischer Abschluss als Höhepunkt.
5. Türchen: Baptisten Leipzig
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