Profil anzeigen

Was machen Sie an Adventssonntagen, Steffen Schroeder?

24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter24 gute Tage - der LVZ-Adventsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
geht es Ihnen auch so? Mit den Adventssonntagen verhält es sich wie mit anderen wiederkehrenden Ritualen im Leben. Wie Du sie wahrnimmst, ändert sich mit deinem Alter. Wie es als Kind war, wenn die Mutter das zweite (dritte oder vierte) Licht am Adventskranz angezündet hat, wird einem als Erwachsener nur als Erinnerung aufleuchten, zündet die Kerze inzwischen selbst an und empfindet auch anders dabei. Die kindliche Aufregung (…bald nun ist Weihnachtszeit…), ist einer Art erwachsenen Perfektion gewichen (…ist auch wirklich alles schön genug…?). Und als Rentner erlebt man Adventssonntage mehr in stiller Ausgewogenheit und die Ruhe wird wichtiger als der Trubel.
Weihnachten, Ostern, Pfingsten - regelmäßig wiederkehrende Skalen auf der Sanduhr des Lebens. Der Adventskranz letztlich ihr Sekundenzeiger. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier - zack: Wieder ein Jahr vorbei. Kindern kann es nicht schnell genug gehen, die vierte Kerze endlich leuchten zu sehen. Den Eltern wäre eine fünfte und sechste gar nicht unrecht. Und die Großeltern passen behutsam auf, die runtergebrannten Kerzen in aller Seelenruhe durch eine neue zu ersetzen, um den Adventskranz nach Weihnachten mit einem zufriedenen Lächeln routiniert in der Kiste auf dem Dachboden zu verstauen. Bis zum nächsten Jahr…
So “schlagen” auch unsere inneren Uhren. Erst neugierig und abenteuerlustig - dann verantwortungsvoll und besorgt - schließlich nachdenklich gelassen.
Adventssonntage: Bestens geeignete Tage, die Sanduhr des Lebens einfach mal laufen zu lassen - genau wie die Dinge des Lebens… Und dabei eine Kerze anzuzünden. Beziehungsweise zwei.
Haben Sie einen unaufgeregten 2. Advent,
Ihr Thomas Lieb (t.lieb@lvz.de)
Was machen Sie an Adventssonntagen, Steffen Schroeder?

Foto: Andre Kempner
Foto: Andre Kempner
„Da meine Söhne alle groß sind, genießen wir es auszuschlafen. Und dann ausgiebig und lange zu frühstücken.
Nachmittags spielen wir gerne Football, wenn alle Zeit haben. Und Sonntagabends sind zur Zeit die wichtigen Spiele der NFL. 
Da wir alle Footballfans sind, gucken wir gemeinsam. Bedingt durch die Zeitverschiebung werden das mitunter lange Nächte…“
Wir öffnen... Türchen 6 im LVZ-Adventskalender

Nikolaus bringt Geschenke. Foto: Imago
Nikolaus bringt Geschenke. Foto: Imago
Heute werden es besonders die Handwerker*innen unter Ihnen hinter das Nikolaus-Türchen schaffen wollen. Da liegt ein nagelneuer Bosch-Akku-Bohrschrauber im Wert von 150 Euro. Die Firma Conrad Electronic hat das Schmuckstück in den Nikolausstiefel gepackt
Ein Licht für die Verkehrswacht Oschatz

Kenny, Nils (zehn Jahre) und Lukas (13 Jahre) üben im Oschatzer Verkehrsgarten. Foto: Kristin Engel
Kenny, Nils (zehn Jahre) und Lukas (13 Jahre) üben im Oschatzer Verkehrsgarten. Foto: Kristin Engel
In diesem Jahr will die LVZ-Lokalredaktion in Oschatz einen Verein unterstützen, den es in letzter Zeit hart getroffen hat. Die Verkehrswacht Oschatz sorgt dafür, Unfällen auf den Straßen vorzubeugen. 
Obwohl sie gegen viel Vandalismus und Einbruch in dem Container am Verkehrsgarten in Oschatz zu kämpfen hatten, bleiben sie auch weiterhin bei der Stange. In puncto sicherer Straßenverkehr sind sie die Nummer Eins. Und von diesem Anliegen lassen sich der Vereinsvorsitzende Frank Boden und sein Team auch nicht abbringen. Geld wird hier immer dringend benötigt. Sei es für die Reparatur des Containers oder Materialien für den Verkehrsgarten.
Um ihr Angebot noch zu erweitern, wünschen sich die Mitglieder bereits seit Jahren einen Fahrradausbildungssimulator. Doch dafür fehlen einfach die finanziellen Mittel. 4000 Euro kostet die Anschaffung eines solchen Geräts. Das ist für den Verein aktuell nicht drin.
„Der Simulator wäre ideal für unsere Projekte“, sagt Claudia Schober-Hermann von der Verkehrswacht Oschatz. Und Projekte haben die Mitglieder für die Menschen aus der Region einige. Sei es die Busschule, das Radfahren oder der Rollerparcours.
Bis zum 13. Dezember können Sie, liebe Leser, noch spenden. 
Hier können Sie alles Wichtige rund um die einzelnen Spendenprojekte nachlesen. Morgen machen wir einen Abstecher nach Thüringen, wo eine besondere Wohngruppe in Meuselwitz Unterstützung benötigt.
Kreativ durch den Advent

Digitale Grüße: Die besten Whatsapp-Sprüche zum Nikolaus
Nikolaus 2020: Ist der 6. Dezember ein Feiertag? Bedeutung und Bräuche im Überblick
Kinder wünschen sich vom Nikolaus, „dass Corona weggehen soll“
Das Weihnachts-ABC: F wie Festessen

Foto: dpa
Foto: dpa
Festessen zu Weihnachten. Da muss man dem Sachsen nicht mit Einheitsbrei kommen. Die Geschmäcker sind verschieden - je nach Landstrich. Im Erzgebirge kommt “Neunerlei” auf den Tisch (ein Weihnachtsessen aus neun Gerichten oder deren Bestandteilen, die stark variieren können). Die Dresdener tischen Stollen auf (okay, vielleicht jetzt nicht zum Mittag). Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat zu Heiligabend zu essen, ist ein ebenso verbreiteter Brauch wie der des Schweinebratens. Und an den Feiertagen kommt sie überall auf den Tisch: Gans mit Äpfeln, Kastanien oder Trockenpflaumen gefüllt, dazu gibt es traditionell Rotkohl und Klöße. Flankiert von der alle Jahre wiederkehrenden Sorge der Mütter und/oder Väter - wird sie gelingen?
Adventskalender der Leipziger Kirchen

6. Türchen: Bonifatius Leipzig-Süd
6. Türchen: Bonifatius Leipzig-Süd
“Nikolaus, Mikro an…” - Die Kinder der Bonifatius-Gemeinde Leipzig-Süd in einer Video-Konferenz mit dem Nikolaus. Sehr sehenswert. Und was hatten Sie so im Stiefel heute Morgen?
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.